Erste Fahrt 2014: Sehr windig!

Anfang Februar; die Sonne scheint (ein bisschen); fast 9 Grad plus – rauf aufs Mopped!

Nicht viel los unterwegs – umso besser. Allerdings gab es so viel Wind, dass mir das Fahren auch nicht so richtig viel Spaß gemacht hat. Nach 1,5 Stunden war wieder Schluss; aber immerhin wurde die Honda mal wieder bewegt :-).

Kalt, kalt, kalt! – Eine Herbstausfahrt

Solange es einigermaßen trocken ist, fährt es sich auch im Herbst gut. Also haben wir uns letzten Sonntag zu dritt aufgemacht, eine Saisonabschlussrunde zu fahren (mancher fährt mit Saisonkennzeichen, da ist meist spätestens Ende November Schluss).

Bei trockenem Wetter, 6 Grad (plus!) und dick angezogen drehten wir eine Runde durchs Bergische Land; bergauf, bergab, vorbei an Stauseen, durch zahlreiche Kurven und auf erstaunlich vielen neu ashpaltierten Straßen bis zum Landhaus Fuchs. Erstmal aufwärmen!

Die richtigen Handschuhe…

… sind schwer zu finden! Damenhandschuhe haben interessante Formate: Viele Hersteller gehen offenbar davon aus, dass alle Frauen ganz schmale Hände haben und keine Frau größere Handschuhe als Größe 8 braucht.

Nachdem ich im Fachhandel auf der Suche nach neuen Handschuhen meine Hand aus einem zierlichen Gummischlauch-Handschuh herausoperiert hatte, bei anderen Handschuhen gar nicht erst die ganze Hand unterbingen konnte und auch niedliche Handschühchen probiert hatte, die keinerlei Sicherheit boten, habe ich erstmal keine neuen Handschuhe gekauft. Meine bisherigen sind halt ein bisschen groß und nicht besonders warm. Gut für den Hochsommer, aber den haben wir hier an höchstens drei Tagen im Jahr.

Also habe ich ein anderes Paar ausprobiert, das noch zuhause lag: Passte beim Anprobieren gut und war auch angenehm warm. Aber beim Schalten habe ich gemerkt, warum die ein bisschen zu großen Handschuhe doch besser sind: Sie spannen nicht zwischen Daumen und Zeigefinger, wenn ich nach dem Schalthebel greife. Vorerst bleibe ich bei meinen „alten“ Handschuhen und warte auf die neue Kollektion im nächsten Jahr…

 

Besser so

Mit der Hornet bin ich ja nie so richtig warm geworden (in dem einen Jahr, in dem ich sie gefahren bin ;-)  ). Also haben wir nach Alternativen gesucht und eine sehr gute in der Honda NC 700X gefunden. Manche nennen das Motorrad einen „Roller mit Handschuhfach“; für mich ist es jedenfalls richtig: Es läuft auch bei niedrigen Drehzahlen gut, der richtige Gang ist schnell gefunden (bei der Hornet hätte ich die Gänge hoch ausdrehen müssen), die Sitzposition ist viel besser für mich – und sie ist sparsam. Und rot statt schwarz.

Erschüttert

Erschüttert und durchgeschüttelt bin ich; erschüttert angesichts der Straßen. Unglaublich, wie viele kaputte, schlecht reparierte Straßen es gibt, und dabei ist egal, ob sie sich Autobahn, Bundes-, Landes-, Kreisstraße oder sonstwie nennen („Straße ohne Namen“).
Aber abgesehen davon sind wir heute eine schöne Runde gefahren über Hattingen, Sprockhövel, Rummenohl und viele kleinere Orte schließlich nach Ennepetal, Schwelm, Wuppertal.
Den Straßenzustand sehen auch viele Politiker kritisch oder finden ihn sogar gefährlich (!), nachzulesen z.B. in der FAS (Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung). Hoffentlich tut sich dann auch was im positiven Sinne!

Endlich Motorrad-Wetter!

10 Grad, Sonne, Sonntag – Zeit für eine kleine Tour :-) Nichts Anstrengendes, aber nach all den Monaten Pause war es eine nette Runde hier im Bergischen Land. Keine Raser auf unserer Strecke, keine unaufmerksamen Autofahrer, alles bestens.

Steile Kurven, abwärts

Neulich haben wir eine Herbst-Motorradtour gemacht (nicht lang, war doch schon ein bisschen kalt). Hier im bergischen gibt es viele Kurven und Berge (also was die nahen Düsseldorfer Berge nennen ;-)). Und so fuhren wir bergauf und noch ein Stück bergauf, bis wir Richtung Tal eine steile Straße nutzten. Ging auch ganz gut, aber dann war da diese Kurve: Starkes Gefälle, sehr enge Kurve. Und das ging nicht :-(
Was tut ihr in so einem Fall?
Ich bin schrittchenweise um die Kurve, was natürlich gefährlich und blödsinnig ist, aber ich konnte mich nicht davon überzeugen, „normal“ runterzufahren. Hm.

Vorsatz für 2013: Mehr Kurven fahren, vor allem bergab!

Blickführung, Blickführung, Blickführung!

Hat mein Fahrlehrer schon immer gesagt: „Kuck, wo du hinfahren willst, dann fährste auch dahin!“ Leider habe ich das nicht verinnerlicht. Neulich beim Fahrsicherheitstraining haben wir das wieder geübt beim „Kleeblatt“-Fahren. Ganz enge Kurven im Schritt-Tempo, mit häufigem Richtungswechsel. Ohne Blickführung wäre das nicht gegangen.
Und auch bei höherem Tempo auf der Landstraße in langgegezogenen Kurven: Wenn ich in die Kurve schaue und nicht auf den Asphalt oder das Schlaglöchlein vor meinem Reifen, komme ich gut und zügig durch die Kurve und muss nicht abbremsen (d.h. ich kann eine Kurve auch mal mit 70 fahren, wenn 70 erlaubt sind ;-)).
Wäre das Wetter nicht seit Wochen so schlecht, würde ich das weiter üben. Blickführung, Blickführung, Blickführung!

Nun also Hornet

Die CBF 500 war das erste Jahr nach der Führerscheinprüfung gut zu fahren und das richtige Motorrad für mich. Nun hat „es“ sich „gefügt“, dass ich eine Honda Hornet 600 fahre (mit ABS). Deutlich sportlicher, d.h. ich komme besser um die Kurven damit. Ich könnte deutlich stärker beschleunigen, wenn ich wollte. Inzwischen komme ich ganz gut mit der Hornet zurecht, nachdem ich mich an das ungewohnte Anfahrverhalten gewöhnt habe – sie fährt auch ohne Gas schon mal los, wenn man die Kupplung kommen lässt. Ein Sicherheitstraining haben wir zusammen auch schon absolviert: So weiß ich nun, wie gut und schnell sie bremst. Auch eine höhere Sitzbank für einen größeren Kniewinkel hat das gute Stück bekommen – so lassen sich sogar Autobahnfahrten aushalten (solange sie nicht zu lang sind). Jetzt fehlt noch etwas besseres Wetter, dann können wir wieder ausfahren :-)